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24. Mai 2026
Olympia-Siegerin Ann Kathrin Linsenhoff bei der Eröffnungs-Zeremonie. Die Blackbelt Artists und das Flexstudio zeigen unterschiedliche Performances mit Bezug zur Sportart.

Antonio Espinós, der Präsident des Welt- und Europa-Verbandes, war von DKV-Präsident Wolfgang Weigert mit der höchsten Auszeichnung, die der DKV zu vergeben hat, bedacht worden.
Für seine Verdienste um das Karate hatte der Spanier den DKV-Ehrenorden erhalten. Eine Wertschätzung und Ehre, die bislang nur eine überschaubaren Anzahl an Personen zuteil geworden war.
Das sei eine sehr nette Überraschung gewesen, so der EKF-Präsident, der zudem bekannt hatte, dass es jedes Mal ein besonderer Moment sei, die Eröffnungs-Feier mitzuerleben.
Als Olympia-Siegerin im Dressurreiten (1988 in Seoul im Mannschafts-Wettbewerb zusammen mit Nicole Uphoff, Monica Theodorescu und Dr. Reiner Klimke) weiß Ann Kathrin Linsenhoff, was es bedeutet, viel Zeit und damit mitunter verbundene Entbehrungen in einen Sport zu investieren.
Und weil sie noch immer dem Sport verbunden ist, war es ihr ein wichtiges Anliegen gewesen, diese Botschaft an die Athletinnen und Athleten weiter zu geben. "Sport ist wichtiger denn je. Es ist nicht nur Leidenschaft, sondern verbindet Menschen."
In ihrer Funktion als Sport-Beauftragte des Landes Hessen hatte die gebürtige Rheinländerin Wolfgang Weigert hernach einen Förder-Bescheid für die Ausrichtung der kontinentalen Titelkämpfe überreicht.



Nachdem die Nationen zur Eröffnungs-Zeremonie in die Eissporthalle, die in den Farben Rot und Blau getaucht gewesen war, eingelaufen waren, hatten die Blackbelt Artists für das erste Highlight gesorgt: Zusammen mit einer Ballerina hatte das Quartett aus Niedersachsen Auszüge aus seinem Programm "Dancin' Carmina" präsentiert.
Für den Abschluss war schließlich die Tanzschule Flexstudio verantwortlich gewesen. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer waren nicht nur im Hip-Hop unterwegs gewesen, sondern hatten es auch geschafft, die Athletinnen und Athleten der anwesenden Nationen zum Mitmachen zu bewegen.





Mit zwölf Kampfrichterinnen und Kampfrichtern hatte der DKV eines der größten Kontingente gestellt. Zudem waren Uwe Portugall, Eva Mona Altmann, Friederike Dinger und Faruk Bayraktar mit der Leitung der Final-Entscheidungen betraut worden. Darüber hinaus hatte Portugal als erstes Mitglied der "Appeals Jury" fungiert; Altmann war erneut "Assistant Tatami Manager" gewesen.
Dirk Kaiser