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Karate ist eine Sportart, die aufgrund ihrer vielfältigen Bewegungs-Strukturen, der ganzheitlichen Herangehensweise und ihrer individuellen Ausrichtung, unterlegt mit einem sinngebenden, lebens-philosophischen Hintergrund, besonders geeignet ist, Menschen in der zweiten Lebenshälfte zu begeistern – die Erfahrenen: die Jukuren. Zur besseren Verortung und in Ermangelung einer zweifelsfreien Grammatik gilt die Bezeichnung für alle Geschlechter.
Obschon im traditionellen japanischen Karate der Begriff zumeist für höhere DAN-Träger steht, gehören im DKV zu den Jukuren einerseits Personen, die über viele Jahre Karate ausgeübt haben und möglicherweise sogar höhere DAN-Träger sind. Andererseits finden sich unter den Jukuren auch Menschen, die sich erst in späteren Jahren dazu entschlossen haben, Karate zu betreiben, noch keine Graduierung besitzen und in den Sport vor allem ihre Lebenserfahrungen einbringen.
Auch Wiedereinsteiger, die nach einer längeren Pause zum Karate zurückfinden, oder Quereinsteiger, die bereits eine andere Sportart ausgeübt haben, zählen zu den Jukuren.
Peter Nitsche ist Schwarzgurt-Träger im Judo. Jetzt möchte der 74-Jährige auch im Karate seinen 1. DAN machen - und trainiert dafür engagiert im Greizer Karate Dojo. Sein Trainer Christoph Limbacher erklärt in dem sehenswerten MDR-Beitrag, warum Karate im Alter ein sehr gutes "Physiotherapie-Training" ist.