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05. Februar 2021
DKV kooperiert mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund. Im Mittelpunkt stehen die Vielfältigkeit der Sportart und die "besonders gelebten Werte".

Unter dem Motto "Zwei starke Verbände – eine starke Gemeinschaft" haben sich der DKV mit seinen rund 2.500 Vereinen (Dojos) und der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) mit seinen 17 Mitgliedsverbänden und 11.000 großen, mittleren und kleinen Kommunen zusammengeschlossen, um für eine offene und vielfältige Gemeinschaft einzutreten.
Mit Sorge sehen die beiden Spitzen von DKV, Präsident Wolfgang Weigert, und DStGB, Präsident Ralph Spiegler, "die Zunahme antidemokratischer, rassistischer und menschenfeindlicher Einstellungen".
Für den demokratischen Zusammenhalt sei deswegen die Verständigung auf verbindliche Regeln des Umgangs und des gegenseitigen Respekts unverzichtbar, so Ralph Spiegler.
Für Wolfgang Weigert, der stolz darauf ist, "ein Pilotprojekt für den gesamten deutschen Sport auf den Weg gebracht zu haben", ist Karate aufgrund der Diversität und Ausrichtung die ideale Sportart für alle Altersklassen und Milieus, die sich den Werte-Kanon, bestehend aus Respekt, Toleranz, Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Höflichkeit und Mut, zu Eigen machen wollen.

"Karate beginnt und endet mit dem gegenseitigen Respekt. Jeder Karateka verbeugt sich vor seinem Trainings-Partner und bekundet ihm so seinen Respekt – ungeachtet seiner Herkunft und seines Glaubens."
Wolfgang Weigert
Durch die Zusammenarbeit mit dem DKV werden die Städte und Gemeinden in die Lage versetzt, diejenigen Karate-Vereine, die ein werteorientiertes, integrationsförderndes, gesundheitspräventives und sozial verantwortungsvolles Training anbieten, in diesen wichtigen Funktionen konsequent zu fördern und zu unterstützen.
Dies geschieht beispielsweise durch die Bereitstellung von Trainingsmöglichkeiten. "Der Sport ist ein unverzichtbarer Baustein für Integration, das Lernen von Fair Play, Disziplin und dem Respekt vor Regeln", so Ralph Spiegler.
Karate-Vereine, die sich ausdrücklich zu diesen Werten bekennen, ein vierwöchiges, kostenloses Probetraining anbieten und sozial Schwachen die Teilnahme an ihrem Trainingsbetrieb ermöglichen, werden vom DKV und DStGB mit einer Kooperations-Urkunde ausgezeichnet.
Die Förderung von Kindern sozial benachteiligter Familien und die Verzahnung mit anderen kommunalen Aufgabenfeldern (zum Beispiel der Familien- und Jugendhilfe, den Schulen und der Sozialarbeit) sind den Partnern ein besonderes Anliegen.
Vereine, die die im Text aufgeführten Kriterien erfüllen, können die Kooperations-Urkunden bei der DKV-Geschäftsstelle anfordern. Die Anträge für eine personalisierte Vereins-Urkunde sind an die DKV-Geschäftsstelle, sonja.staimann@karate.de oder 02043 /29 88 50, zu richten.

